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Bürgerinitiative für

Lebensqualität und

Umweltschutz

BLU

Die Initiative für lebenswertes und gesundes Wohnen

Schutz vor weiterer Zerstörung

und Beschädigung von Eigentum

Kohleausstieg der Deutschen Bank?

Leider noch nicht!

Wie zahlreiche Medien berichten, plant die Deutsche Bank einen teilweisen Ausstieg aus Kohle. Spiegel Online titelt: „Deutsche Bank will aus Kohlefinanzierung aussteigen“. Auf Bild.de heißt es: „Deutsche Bank gibt keinen Kredit mehr für Kohlestrom“. Die Bewertung von urgewald fällt deutlich anders aus. 
"Es ist zu begrüßen, dass die Deutsche Bank bei Kohle endlich kürzer treten will. Bislang gehört sie weltweit zu den zehn größten Finanzierern der globalen Kohleindustrie. Doch die Ankündigung ist sehr unkonkret und geht am eigentlichen Problem weit vorbei", sagt urgewald-Geschäftsführerin Heffa Schücking und ergänzt: "Die jetzt veröffentlichte Richtlinie bezieht sich vor allem auf die direkte Finanzierung von Kohleprojekten. Die meisten Projekte werden jedoch indirekt über Firmenkredite und -anleihen finanziert. Hier spielt die Deutsche Bank eine zentrale Rolle als Geldgeber der Kohleindustrie. Durch die neue Richtlinie wird sich an dieser Form der Kohlefinanzierung nichts ändern." 

Ein Blick ins Portfolio der Deutschen Bank verdeutlicht das Problem: So sind beispielsweise der südkoreanische Konzern KEPCO und der indische Konzern NTPC wichtige Kunden der Deutschen Bank. Beide planen und bauen weltweit Kohlekraftwerke mit einer Kapazität, die höher liegt als die des gesamten deutschen Kohlekraftwerksparks (rund 48 Gigawatt). "Allein NTPC ist für den Bau von Kohlekraftwerken mit mehr als 37.000 Megawatt Leistung verantwortlich und liegt damit weltweit an 7. Stelle. 
KEPCO baut Kraftwerke auch in Ländern wie Vietnam oder den Philippinen, die derzeit einen regelrechten Kohle-Boom erleben. Dadurch wird dort eine jahrzehntelange Kohleabhängigkeit festgeschrieben", so Schücking. 

Andere europäische Banken sind hier schon viel weiter. So schließt die französische Bank Natixis bereits jetzt Unternehmenskredite für Firmen aus, die mehr als 50 Prozent ihres Geschäfts im Kohlekraftwerksbereich oder mit Kohlebergbau machen. Die Banken KBC, ING, Crédit Agricole und HSBC haben ähnliche Ausschlusskriterien eingeführt. 

Schückings Fazit: "Trotz dieses Schritts bleibt die Deutsche Bank ein klarer Nachzügler beim Divestment. Will die Deutsche Bank tatsächlich 'Klimaschutz in Taten umsetzen', muss sie viel größere Schritte machen."

Lesen Sie mehr unter:
http://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/kohleausstieg-der-deutschen-bank.html 

Regulierung von bergbaubedingten Aufwuchsschäden

Landtag Nordrhein-Westfalen - Drucksache 16/14066 
23.01.2016
Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage 5474 v. 22.12.2016 des Abgeordneten Josef Wirtz CDU / Drucksache 16/13879

Vorbemerkung der Kleinen Anfrage
Der Bergbau in Nordrhein-Westfalen hat nicht nur Auswirkungen auf Gebäude und Infrastruktur, sondern auch auf landwirtschaftlich genutzte Flächen. Bergbaubedingte Schäden am Aufwuchs .....

Lesen Sie mehr unter:
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-14066.pdf

Die Ministerpräsidentin des Landes NRW grüßt die Mitglieder der BLU

Bericht: Heinrich Stegemann / 25.08.2016

Der Bau des neuen Hochwasserschutzdeiches HaLiMa wird nun nach jahrelangen Vorbereitungen Wirklichkeit:
Zum 1. Spatenstich für das größte Investitionsprojekt der Emschergenossenschaft/Lippeverband kam die Ministerpräsidenten des Landes NRW, Frau Hannelore Kraft, am Mittwoch, 10. August 2016, nach Lippramsdorf. Zusammen mit den Vorhabensträgern gab sie den Startschuss für das fast 100-Millionen-Euro-Projekt.
Der Vorsitzende der Emschergenossenschaft/Lippeverband, Herr Dr. Uli Paetzel, hatte die Bürgerinitiative für Lebensqualität und Umweltschutz - BLU - als Gast zum symbolischen 1. Spatenstich eingeladen. Die Vorstandsmitglieder der BLU, Werner Müller, Josef Husmann und Heinrich Stegemann, nahmen die Einladung gerne an.
Nach den offiziellen Reden der Ministerpräsidentin, BM Bodo Klimpel, Herr Hager von der RAG und Dr. Uli Paetzel kam die Moderatorin der Veranstaltung und Leiterin der Kommunikation Emschergenossenschaft/Lippeverband, Frau Silke Wilts, zu Herrn Stegemann und teilte mit, dass die Ministerpräsidenten Herrn Stegemann gerne sprechen möchte.

In dem dann folgenden Gespräch mit der Ministerpräsidentin bedankte sich Frau Kraft ausdrücklich für den jahrelangen großen Einsatz, welchen die Mitglieder der BLU mit in die Vorbereitungen für den Deichneubau eingebracht haben. Sie lobte die hohe Sach- und Fachkompetenz, mit der sich die BLU insbesondere für die Menschen eingesetzt habe, die von dem Deichneubau betroffen sein werden. Die engagierte Arbeit der BLU sei ihr nicht verborgen geblieben, betonte sie. Mit Erstaunen nahm sie die große Zahl der BLU-Mitglieder zur Kenntnis, welche sich für den Erhalt und für die Verbesserung der Lebensqualität in Haltern am See einsetzen.

Dass sich die BLU als Bürgerinitiative auch überregional für verschiedene Projekte einsetzt und konstruktiv begleitet, findet man nach ihrer Aussage anderen Ortes eher selten. Andere BI´s, so meint Frau Kraft, organisieren sich eher gegen etwas.
Im Gespräch sowie zum Ende des Treffens bat sie Herrn Stegemann, die Mitglieder der BLU von ihr zu grüßen, was hiermit geschehen soll.
Neben persönlichen Gesprächsinhalten mit dem Vorsitzenden der BLU betonte die Ministerpräsidentin, wie wichtig das Engagement der Menschen im Ehrenamt vor Ort ist und ohne die keine Gesellschaft erfolgreich handeln und bestehen kann.
Zusammen mit dem Vorsitzenden der Genossenschaft, Herrn Paetzel und Heinrich Stegemann, bat Frau Kraft zu einer Fotoaufnahme.

Unter folgendem Link ist "HaLiMa" zu erreichen:
http://www.eglv.de/lippeverband/umgestaltung-an-lippe-und-seseke/lippe/deichverlegung-halima/

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Ziele der BLU:

Steinkohlekraftwerke

Verhinderung zusätzlicher Belastungen durch weitere Steinkohlekraftwerke

Schutz von Eigentum

Schutz von Eigentum vor weiterer Zerstörung und Belastung

Umweltschäden

Verhinderung von Gesundheitsgefährdung und Umweltschäden

Bodenbelastung

Ermitteln und Aufzeigen der Bodenbelastung

Trink- und Brunnenwasserbelastungen

Verhinderung weiterer Trink- und Brunnenwasserbelastungen durch Schadstoffe

Ernährungskreislauf

Verhinderung weiterer Belastungen des Ernährungskreislaufes durch Schadstoffe

Kohleabbau

Verhinderung weiteren Kohleabbaus und dessen Auswirkungen unter bewohntem Gebiet

Öffentliche Infrastruktur

Bewahren der öffentlichen Infrastruktur, z. B.: Straßen, Entwässerungskanäle, Kindergärten, Schulen, Kirchen, Friedhöfe

Erholungsgebiete

Erhalt von Erholungsgebieten

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